Hommels

Wenn Blühstreifen kaum blühen

Schmetterlinge sind selten geworden. Auch den leuchtend roten Klatschmohn am Rande eines Ackers findet man kaum noch. Gefühlte Beobachtungen? Oder Realität? Geht es nach Thomas Starkmann von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt sind „Ackerränder in der bekannten Form kaum noch sichtbar.“ Die Folgen seien durchaus sichtbar: „Wir beobachten einen großen Rückgang an Insekten. Weiter stellen wir fest, dass Vögel wie die Feldlerche oder der Kiebitz immer mehr Lebensraum verlieren. Das Rebhuhn kann durchaus schon als gefährdet bezeichnet werden.“

Gesamtmenge der ausgebrachten Pflanzenschutzmittel stieg zwischen 2009 und 2015 auf 34.700 Tonnen

Der Vogelbestand schwindet, die Bienen sterben, kaum Summen und Zwitschern, der Frühling bleibt stumm. Berichte dieses Tenors hat es in den vergangenen Wochen viele gegeben. Der Rückgang der Insekten und Vögel ist eng mit landwirtschaftlichen Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden aller Art verknüpft. Das Umweltbundesamt kommt in einer Stellungnahme aus diesem Frühjahr zu dem Ergebnis, dass das Ausbringen der Mittel „zahlreiche Risiken für die Umwelt einschließlich der biologischen Vielfalt“ berge. Die Biodiversität in der Agrarlandschaft nehme weiter ab.

Wildpflanzen – eine bedrohte Art

Die Pädagogin Hannelore „Loki“ Schmidt, wurde neben ihrem Ehemann, dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, besonders durch ihre Liebe zur Natur bekannt. 1976 gründete sie das Kuratorium zum Schutz gefährdeter Pflanzen, das 1979 in eine Stiftung überführt wurde. Durch den Zusammenschluss mit der Stiftung Naturschutz Hamburg entstand 1990 die heutige „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutze gefährdeter Pflanzen“ kurz die „Loki Schmidt Stiftung“. In den intensiv bewirtschafteten Äckern lebten ursprünglich rund 350 Pflanzenarten.

Why Insect Decline Matters

Scientists have described 1 million species of insects so far, and estimate that at least 4 million species worldwide are still unrecorded. For people living in areas with ample wilderness and a plethora of biting mosquitoes that carry malaria and other diseases, a decline in insect populations might seem like an outlandish concern. But in areas with intensive industrialized agriculture, the drop in insect populations is worrying.

Stille ramp: de insecten verdwijnen

Er zijn steeds minder insecten. Uit onderzoek blijkt dat de hoeveelheid insecten in de natuurgebieden rond het Duitse Krefeld met bijna 80% is afgenomen in 25 jaar van 1989 tot 2014. Een afname die volgens een publicatie in Science niet alleen in Duitsland geconstateerd wordt, maar ook in andere landen. Zo daalde het aantal insecten in Schotland met 60%. Het onderzoek in Krefeld werd uitgevoerd in natuurgebieden waar niet zo extreem veel was veranderd in het beheer van die gebieden zelf. Maar in de omgeving is wel veel veranderd.

Study finds link between neonic pesticides and decline of bumblebee queens

A widely used pesticide harms bumblebee queens’ abilities to feed and reproduce, reducing the survival prospects for the pollinators that play a key role in food production, a new study co-authored by a University of Guelph professor shows. The research is the first on how queen bumblebees react to neonicotinoids, a class of insecticide used in agriculture, horticulture and flea treatment for pets. Declines in insect pollinators, including bees and butterflies, have been linked to neonicotinoids, in addition to loss of habitat, disease and climate change.

Droht uns ein Stummer Frühling?

In einer mit über 200 Zuhörerinnen und Zuhörern besuchten Veranstaltung des Kreisimkerverbandes Leer am 22.03.2017 verdeutlichte der bekannte niederländische Toxikologe, Dr. Henk Tennekes, die Brisanz der sogenannten Neonicotinoiden am Beispiel des Wirkstoffes „Imidacloprid.“ Der BAYER-Konzern hatte das Agrogift mit diesem Wirkstoff vor über 20 Jahren auf den Markt gebracht.

Europese Commissie wil neonicotinoïden verbieden

De Europese Commissie stelt voor drie insecticiden definitief te verbieden in de open teelt. Het gaat om zogeheten neonicotinoïden met de werkzame stoffen imidacloprid, clothianidine en thiamethoxam. Dat blijkt uit gelekte documenten die The Guardian heeft ingezien. Als het voorstel wordt aangenomen, worden in Nederland vooral de teelten van koolzaad en mais geraakt, maar ook de teelt van bijvoorbeeld aardappelen en erwten. Producten met de werkzame stoffen imidacloprid en clothianidine worden verkocht door Bayer. Thiamethoxam is een product van Syngenta.

Hundreds of Native Bee Species in North America and Hawaii Are Sliding Toward Extinction

In the first comprehensive review of the more than 4,000 native bee species in North America and Hawaii, the Center for Biological Diversity has found that more than half the species with sufficient data to assess are declining. Nearly 1 in 4 is imperiled and at increasing risk of extinction. The new analysis, "Pollinators in Peril: A systematic status review of North American and Hawaiian native bees", revealed that more than 700 species are in trouble from a range of serious threats, including severe habitat loss and escalating pesticide use.

Neonikotinoide sind mitschuldig am Verschwinden der Feldvögel

Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge gefährden. Neonikotinoide sind auch für das Vogelsterben in der europäischen industriellen Agrarlandschaft verantwortlich. Sie rauben den Singvögeln ihre Nahrung, die Insekten. Die Vögel verschwinden aus der Landschaft oder sie brüten nicht erfolgreich. Der holländische Toxikologe Dr. Henk Tennekes erkannte schon 2010 die Gefahr. Er veröffentlichte seine Forschungen in den Buch: "Desaster in the Making".