Fungiciden

Concern over pesticides in Swiss drinking water supplies

Higher-than-normal levels of pesticides have been found in 20% of the nation’s drinking water supplies from groundwater, prompting industry calls for tougher action to cut the costs of treating the water. A fifth of the samples seen in national monitoring data contained pesticide levels higher than the acceptable limit of 0.1 microgram (0.001 milligram) per liter. Some measurement points even exceeded 70%, Swiss newspaper NZZ am Sonntag reported on Sunday. “There is a need for action,” said Martin Sager, director of the Swiss Gas and Water Industry Association.

Schlechte Werte für Hälfte der Gewässer in Deutschland

Mehr als die Hälfte aller Gewässer in Deutschland sind in einem unbefriedigenden bis schlechten Zustand. Das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Für die Küste sieht es nach der Antwort des Umweltministeriums noch schlimmer aus: Hier ist kein Küstengewässer in einem sehr guten oder guten Zustand. Kein einziges Küstengewässer kommt nach der Bewertung des Umweltministeriums die Note „Gut“ oder „Sehr gut“. Für Niedersachsen werden fünf Küstengewässer als mäßig beurteilt, acht als unbefriedigend.

Wenn Blühstreifen kaum blühen

Schmetterlinge sind selten geworden. Auch den leuchtend roten Klatschmohn am Rande eines Ackers findet man kaum noch. Gefühlte Beobachtungen? Oder Realität? Geht es nach Thomas Starkmann von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt sind „Ackerränder in der bekannten Form kaum noch sichtbar.“ Die Folgen seien durchaus sichtbar: „Wir beobachten einen großen Rückgang an Insekten. Weiter stellen wir fest, dass Vögel wie die Feldlerche oder der Kiebitz immer mehr Lebensraum verlieren. Das Rebhuhn kann durchaus schon als gefährdet bezeichnet werden.“

Im Wallis nehmen es die Weinbauern mit dem Einsatz von Pestiziden nicht so genau

Ein Bericht der Denkwerkstatt Vision Landwirtschaft legt offen, dass der Einsatz von Chemieduschen von speziellen Helikoptern in den Rebbergen zwar effizient, aber ungenau ist. Die Pestizide würden nicht nur auf den Reben verteilt werden, sondern auch auf Strassen, an Waldrändern und in Bächen. Der Mindestabstand von 20 Metern würde systematisch missachtet werden, heisst es im Bericht. Der «Kassensturz» von gestern hat sich dieses Themas angenommen. Der Reporter der SRF-Sendung begab sich ins Wallis und fand beim Bach Tsatonire in Savièse Spuren von illegalen Gifteinsätzen.

Besorgniserregende Pestizid-Werte in Schweizer Gewässern

Der Gemüse- oder Obstanbau kommt in der Schweiz kaum ohne Pestizid-Einsatz aus. Auch Obstbauer Roland Müller aus dem Kanton Thurgau setzt auf seiner Apfelkultur bei Bedarf Chemie ein. Er setzt die Mittel ganz korrekt ein, so wie es die Vorschriften vorsehen. Warum sich im Eschelisbach, gleich neben seinen Plantagen, trotzdem mehr als 80 Pestizide nachweisen liessen, kann er sich nicht erklären: «Wir bringen die Pestizide nach den Regeln aus, die uns vorgegeben sind. Wir halten die nötigen Abstände ein. Wir halten die Mittelwahl ein.

Bestrijdingsmiddelen bedreigen het bodemvoedselweb en dragen bij aan bodemdegradatie

Volgens de Voedsel- en Landbouworganisatie van de Verenigde Naties (FAO) zijn gezonde bodems van cruciaal belang voor het verzekeren van voedselzekerheid, voldoende voedsel voor iedereen. Wereldwijd worden gezonde bodems echter bedreigd door ontbossing, groeiende steden, vervuiling, en onverantwoord landgebruik. De FAO stelt dat door het huidige tempo van bodemdegradatie de eerste levensbehoeftes voor toekomstige generaties in gevaar komen. De bodemdegradatie is een mondiaal probleem, maar ook in Nederland is het probleem onzichtbaar maar nijpend.

Fischereiverband kämpft gegen Pestizide

Der Schweizerische Fischereiverband verlangt, dass weniger Pestizide aus der Landwirtschaft in Flüsse und Seen gelangen. Die gesetzlichen Grundlagen seien klar, liess sich SP-Ständerat und Fischerei-Verbands-Zentralpräsident Roberto Zanetti in einer Mitteilung vom Montag zitieren. Es gebe Abstandsvorschriften für den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden. Doch trotz Kritik der Fischer unternähmen die Behörden nichts gegen Missbräuche.

EU-Agrarpolitik nicht mehr zeitgemäß und ineffizient

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist nicht zeitgemäß und hochgradig ineffizient. Das geht aus einer wissenschaftlichen Überprüfung der GAP hervor, die der NABU und seine europäischen Partnerverbände BirdLife und EEB in Auftrag gegeben haben. Erste Ergebnisse stellten die Autoren in Brüssel vor. Im Mittelpunkt steht dabei das enorme Missverhältnis von Aufwand und Wirkung der Agrarpolitik.

In der Schweiz soll sich der Bund für eine Reduktion von Pestiziden einsetzen

Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Umweltverbände. Jetzt fordern BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF vom Bundesrat ein entschlosseneres Vorgehen und mehr Ressourcen. Bei der Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts gfs-zürich haben sich zwei von drei Befragten (65%) dafür ausgesprochen, dass der Bund für eine Reduktion des Pestizideinsatzes in der Schweizer Landwirtschaft sorgen soll.

Die stetige Intensivierung der Agrarwirtschaft muss ein Ende haben

Zur heutigen Vorstellung der Roten Liste gefährdeter Biotope durch Umweltministerin Hendricks erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz: Der Bericht ist ein Desaster für die Bundesregierung. Wenn Weiden und Wiesen in ihrem ökologischen Gleichgewicht derart bedroht sind, wirft das auch ein schlechtes Licht auf die Umweltministerin. Dass fast zwei Drittel der Lebensräume in Gefahr sind, hat weitreichende Folgen für die Artenvielfalt. Drei von vier hier heimischen Vögeln sind gefährdet. 35 Prozent der Ackerwildkräuter und 39 Wildbienenarten sind ausgestorben.