Beleid en debat

Bodenerosion wird zur globalen Gefahr

Fruchtbare Böden gehen verloren. Ein Viertel der weltweiten Landoberfläche ist degradiert, Steppen und Wüsten breiten sich aus. Rund 1,5 Milliarden Menschen sind in ihrer Existenz betroffen. "Unser Land. Unser Zuhause. Unsere Zukunft", lautet der Slogan zum Welttag für die Bekämpfung der Wüstenbildung Welttag am 17. Juni. Das UN-Sekretariat zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) betont die zentrale Rolle, die fruchtbares Ackerland für die weltweite Entwicklung spielt, und dass dies auch im Zusammenhang mit der globalen Flüchtlingsbewegung steht.

Concern over pesticides in Swiss drinking water supplies

Higher-than-normal levels of pesticides have been found in 20% of the nation’s drinking water supplies from groundwater, prompting industry calls for tougher action to cut the costs of treating the water. A fifth of the samples seen in national monitoring data contained pesticide levels higher than the acceptable limit of 0.1 microgram (0.001 milligram) per liter. Some measurement points even exceeded 70%, Swiss newspaper NZZ am Sonntag reported on Sunday. “There is a need for action,” said Martin Sager, director of the Swiss Gas and Water Industry Association.

Incompetent toelatingsbeleid van neonicotinoïden gedocumenteerd in de jaarverslagen van het Ctgb 2011-2016

Jaarverslag 2011: "Neonicotinoïden zijn in het afgelopen jaar herhaaldelijk onderwerp van discussie geweest onder wetenschappers, in de media en de politiek. In de Tweede Kamer leidde deze discussie onder andere tot een verzoek aan de regering om de reeds toegelaten bestrijdingsmiddelen die behoren tot de klasse neonicotinoïden opnieuw te toetsen op de effecten op de gezondheid van bijen, en hierbij ook expliciet eventuele subletale effecten mee te nemen. Het Ctgb heeft in opdracht van de staatssecretaris van EL&I de herbeoordeling van 55 middelen uitgevoerd.

Schlechte Werte für Hälfte der Gewässer in Deutschland

Mehr als die Hälfte aller Gewässer in Deutschland sind in einem unbefriedigenden bis schlechten Zustand. Das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Für die Küste sieht es nach der Antwort des Umweltministeriums noch schlimmer aus: Hier ist kein Küstengewässer in einem sehr guten oder guten Zustand. Kein einziges Küstengewässer kommt nach der Bewertung des Umweltministeriums die Note „Gut“ oder „Sehr gut“. Für Niedersachsen werden fünf Küstengewässer als mäßig beurteilt, acht als unbefriedigend.

Viele Arten kämpfen ums Überleben

Der 22. Mai war der Internationale Tag der biologischen Vielfalt – doch nach wie vor verschwinden viele Arten. Das von der Europäischen Union gesetzte Ziel, diese Entwicklung bis spätestens 2020 zu stoppen, wurde bislang nicht erreicht: „Es ist eher davon auszugehen, dass wir viele weitere Arten, Lebensräume und genetische Vielfalt bis zum Ende dieser Dekade verlieren werden“, sagt Gernot Segelbacher, Professor für Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Im Wallis nehmen es die Weinbauern mit dem Einsatz von Pestiziden nicht so genau

Ein Bericht der Denkwerkstatt Vision Landwirtschaft legt offen, dass der Einsatz von Chemieduschen von speziellen Helikoptern in den Rebbergen zwar effizient, aber ungenau ist. Die Pestizide würden nicht nur auf den Reben verteilt werden, sondern auch auf Strassen, an Waldrändern und in Bächen. Der Mindestabstand von 20 Metern würde systematisch missachtet werden, heisst es im Bericht. Der «Kassensturz» von gestern hat sich dieses Themas angenommen. Der Reporter der SRF-Sendung begab sich ins Wallis und fand beim Bach Tsatonire in Savièse Spuren von illegalen Gifteinsätzen.

Bestrijdingsmiddelen bedreigen het bodemvoedselweb en dragen bij aan bodemdegradatie

Volgens de Voedsel- en Landbouworganisatie van de Verenigde Naties (FAO) zijn gezonde bodems van cruciaal belang voor het verzekeren van voedselzekerheid, voldoende voedsel voor iedereen. Wereldwijd worden gezonde bodems echter bedreigd door ontbossing, groeiende steden, vervuiling, en onverantwoord landgebruik. De FAO stelt dat door het huidige tempo van bodemdegradatie de eerste levensbehoeftes voor toekomstige generaties in gevaar komen. De bodemdegradatie is een mondiaal probleem, maar ook in Nederland is het probleem onzichtbaar maar nijpend.

Fischereiverband kämpft gegen Pestizide

Der Schweizerische Fischereiverband verlangt, dass weniger Pestizide aus der Landwirtschaft in Flüsse und Seen gelangen. Die gesetzlichen Grundlagen seien klar, liess sich SP-Ständerat und Fischerei-Verbands-Zentralpräsident Roberto Zanetti in einer Mitteilung vom Montag zitieren. Es gebe Abstandsvorschriften für den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden. Doch trotz Kritik der Fischer unternähmen die Behörden nichts gegen Missbräuche.

EU-Agrarpolitik nicht mehr zeitgemäß und ineffizient

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist nicht zeitgemäß und hochgradig ineffizient. Das geht aus einer wissenschaftlichen Überprüfung der GAP hervor, die der NABU und seine europäischen Partnerverbände BirdLife und EEB in Auftrag gegeben haben. Erste Ergebnisse stellten die Autoren in Brüssel vor. Im Mittelpunkt steht dabei das enorme Missverhältnis von Aufwand und Wirkung der Agrarpolitik.

In der Schweiz soll sich der Bund für eine Reduktion von Pestiziden einsetzen

Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Umweltverbände. Jetzt fordern BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF vom Bundesrat ein entschlosseneres Vorgehen und mehr Ressourcen. Bei der Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts gfs-zürich haben sich zwei von drei Befragten (65%) dafür ausgesprochen, dass der Bund für eine Reduktion des Pestizideinsatzes in der Schweizer Landwirtschaft sorgen soll.